Synthesizer Basics

Ein Synthesizer ist ein elektronisches Instrument. Das besondere an Synthesizern ist, dass sie eine Klangdimension mehr bieten, als normale Musikinstrumente, wie zum Beispiel Klavier.

Es gibt drei Arten von analogen Synthesizern:

  • Die subtraktiven Synthesizer
  • Die additive Synthesizer
  • Die FM-Synthesizer

Es gibt noch weitere Synthesizer, aber nur als digitale Version. Das bedeutet, es gibt sie nicht als Hardware zum anfassen (analog).

Die subtraktive Synthese 

ist die meistbenutzte Synthesizer-Art, die in elektronischer Musik verwendet wird. Sie heißt subtraktive (subtrahieren = wegnehmen) Synthese, weil zwischen Tonerzeugung (OSC) und Ausgabe (AMP) nur etwas weggenommen und nichts mehr hinzugefügt wird. Sie ist folgendermaßen aufgebaut: 

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Wie man in dieser Grafik sieht, kann man den Synthesizer in 3 Sektionen aufteilen: Die Oscillator-Sektion (OSC), die Filer-Sektion (FILT) und den Verstärker (AMP). Diese Aufteilung und der Signalfluss (die Richtungspfeile) sind an jedem Synthesizer gleich.

OSC: Oszillator.
Ein Oszillator ist ein Schwingkreis, der einen Ton erzeugt. Er sollte mindestens folgende Einstellungsmöglichkeiten haben:

  • Wellenform / Waveform

    Die Form, in der der Oszillator schwingt) z.B.:

    • Sinuswelle
    • Sägezahnwelle
    • Rauschen
  • und Frequenz / Pitch (Tonhöhe)

    Die Frequenz der Schwingung bestimmt die Tonhöhe, die wir hören. Zum Beispiel ist 440Hz in Europa ein "A".


FILT:  Filter.
Ein Filter nimmt bestimmte Frequenzen aus dem Spektrum des Tons heraus und verändert dadurch den Klang.
Eine Filter-Sektion hat für gewöhnlich folgende Einstellungsmöglichkeiten:

  • Filterart:
    • Lowpass / Highcut: Ein Lowpass-Filter nimmt die hohen Frequenzen aus dem Signal heraus.
    • Highpass / Lowcut: Ein Highpass-Filter nimmt die tiefen Frequenzen aus dem Signal heraus.
    • Bandpass: Ein Bandpass nimmt um eine bestimmte Frequenz herum eine bestimmte Frequenzbreite heraus.
  • Frequenz

    Die Frequenz bestimmt je nach Filterart, von welcher Frequenz an bzw. um welche Frequenz herum das Signal beeinflusst wird.

  • Frequenzbreite / Q:

    Die Frequenzbreite bestimmt, wie groß der beeinflusste Bereich um die Frequenz herum ist.

  • Resonanz:

    Der Resonanzwert legt fest, ob eine bestimmte Frequenz zusätzlich hervorgehoben werden soll.

AMP: Verstärker. Der Verstärker ist dafür verantwortlich, dass man das erzeugte Signal überhaupt hören kann. Er ist also auch für die Ausgabelautstärke zuständig.

  • Volume:

    Die Lautstärke des ausgegebenen Signals.


Nun gibt es noch weitere Einstellungsmöglichkeiten, die sogenannten

MOD: Modulatoren. Modulatoren sind freie Einstellungsmöglichkeiten, die keine eigene Funktion haben. Diese bekommen sie erst, wenn man sie mit bestimmten Eigenschaften aus den 3 vorherigen Bereichen verknüft.
Es gibt folgende Modulatoren:

  • LFO

    LFO steht für 'Low Frequency Oscillator'. LFO sind im Grunde sehr langsame Oscillatoren, die man aber nicht hören kann, denn sie werden als Modulator benutzt und gehören selbst nicht zur OSC-Sektion, auch wenn sie so heißen!

  • ADSR / Envelope



  • Midi-Signale und Automationen

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